Ton ist ein Millionen Jahre altes Gestein.

 

Das Arbeiten mit Ton geht tief in die Seele.

Die obige Aussage spiegelt mein Verständnis und meine Auseinandersetzung mit diesem faszinierenden Material wider.

 

Vielfalt der Formen

 

Ich töpfere größtenteils in der so genannten Aufbautechnik und genieße dadurch eine unerschöpfliche Freiheit in meiner Formensprache. Kleine Kunstobjekte, Stelen, Großplastiken, Grabschmuck und Urnen gehören ebenso zu meinem Repertoire wie auch exklusive Wohnkeramik oder lustige Gartenkeramik. Das sorgt für Spaß und Abwechslung beim Töpfern.

Winterharte Plastiken

Aufgrund des hohen Schamottgehalts und der hohen Brenntemperaturen sind meine Arbeiten winterhart. Sie können das ganze Jahr über im Freien aufgestellt werden.

Künstlerische Auseinandersetzung

 

In meiner künstlerischen Arbeit verzichte ich weitgehend auf die Verwendung von Glasuren, um den ursprünglichen Charakter des Materials Ton bestmöglich zu erhalten. Die Formgebung, die filigran ausgearbeitete Oberflächengestaltung und die Liebe zum Detail sowie der ansprechende Farbton verleihen meinen Werken Lebendigkeit und Wärme.

„Vielleicht hören Sie den Klang der Töpferscheibe oder den Klang der Hände, die den Lehm formen. Aber können Sie auch den Klang der Absichten hören, von denen der Töpfer sich leiten lässt? Und können Sie die Klänge des Gefäßes hören, in dem alle Gefühle und Gedanken gespeichert sind, die den Töpfer bei seiner Arbeit bewegt haben? 

Kein Gefäß gleicht einem anderen, selbst wenn beide äußerlich identisch erscheinen mögen. Der Unterschied zwischen ihnen besteht in den Klängen, die sich in ihnen kristallisiert haben. Wenn wir nur aufmerksam lauschen, dann können wir den Augenblick sprechen hören, denn jeder Augenblick hat einen eigenen Klang, der uns etwas zu sagen hat.“

                                                                             (Reshad Feild, Die Alchemie des Herzens)